Sechsstelliger Gewinn? Wie Onefootball mit einem Team in der Icon League Geld verdient

Mit dem "FC Onefootball" generiert die Fußball-App relevante Sponsoring-Einnahmen – und pusht die eigene Marke

Anders als die zentral gesteuerte Baller League ermöglicht die von Ex-Fußballprofi Toni Kroos und Streaming-Unternehmer Elias Nerlich gegründete Icon League ihren Teams, als Franchises Business auf eigene Faust zu machen. Heißt unter anderem: Je besser sich die 14 Mannschaften vermarkten, desto höher sind auch die Chancen auf Profit. OMR hat exemplarisch den FC Onefootball mit seinen prominenten Team-Heads Alphonso Davies von Bayern München und Rapper Bausa unter die Lupe genommen und erklärt, mit welcher Vermarktungsstrategie das Siegerteam der ersten Icon-League-Saison sportlichen Erfolg mit ziemlich schwarzen Zahlen verbindet.

Mit dem „FC Onefootball“ generiert die Fußball-App relevante Sponsoring-Einnahmen – und pusht die eigene Marke

Nur wenige Wochen Zeit für Vermarktung

Es ist, wie es ist: Die aufkommenden Indoor-Kleinfeldligen zählen im Sport nach wie vor zu den Hype-Themen schlechthin: Wie Gerard Piqué jüngst im exklusiven OMR-Interview verriet, wird seine Kings League in wenigen Wochen „mit einem richtigen Überraschungseffekt und einem großen Aufschlag“ in Deutschland starten. Derweil bereitet die Baller League um CEO Felix Starck mit 33 Millionen US-Dollar im Gepäck alles für den Markteintritt in UK und in den USA vor. Und die Icon League von Toni Kroos und Elias Nerlich steht unmittelbar vor ihrer zweiten Saison in Deutschland.
 
Die Besonderheit gegenüber der Baller League: In der Icon League müssen, beziehungsweise dürfen sich die 14 teilnehmenden Teams selbst vermarkten. Hört sich auf den ersten Blick gut an, ist aber auch ganz schöne Arbeit und war obendrein insbesondere vor der ersten Saison ein Risiko . Denn vor dem allerersten Anstoß der Icon League im September 2024 gab es, wie es bei einem gänzlich neuen Produkt nun einmal so ist, beispielsweise noch keine adäquaten Richtwerte für Reichweiten, sondern lediglich Schätzungen und Annahmen. Zudem musste alles ganz schnell gehen: Zwischen Vermarktungs- und Saisonstart lagen für manche Teams nur wenige Wochen. Und dennoch scheint das Team-Business in der Icon League lukrativ zu sein, wie der Case des FC Onefootball beispielhaft zeigt.

Mehr dazu erfahrt ihr im Artikel von Henning auf der OMR-Website: Hier klicken