Fortuna Düsseldorf hat mit dem Konzept „Fortuna für alle“ in der Saison 2023/24 einen neuen, bisher beispiellosen Weg in der Fußballvermarktung eingeschlagen. Teil davon sind gleich mehrere Heimspiele, die die Fans des traditionsreichen Fußball-Zweitligisten kostenfrei besuchen können. Doch „Fortuna für alle“ ist weit mehr als nur ein paar Freispiele. Es geht den Verantwortlichen um Partizipation, Daten und zielgerichtete Investitionen unter anderem in den Nachwuchs und in die digitale Infrastruktur des Vereins. Das Konzept ist innovativ und polarisierend zugleich. Vor allem aber bringt es den Düsseldorfern Sponsoring-Millionen ein, die sie über klassische Wege nicht erreicht hätten. OMR zieht mit den beteiligten Partnern ein exklusives Zwischenfazit.
Durch das innovative Marketing-Konzept „Fortuna für alle“ bekommt der Düsseldorfer Fußballclub Millionen von Hewlett Packard Enterprise und der Targobank – und on top einen gigantischen PR-Effekt
Freitickets für die Fans und Millionen für die Fortuna
- „Fortuna für alle“ ist ein Konzept für Ticketing, Stadionnutzung und größere Fan-Nähe, mit dem Fortuna Düsseldorf langfristig erstklassigen Fußball in der Rheinstadt ermöglichen will. Das oberste Ziel der Verantwortlichen ist es, den Fußballclub wieder stärker in der Metropole zu verankern und die Düsseldorfer hinter dem Verein zu versammeln. Das aufmerksamkeitsstärkste Element des Ansatzes sind kostenfreie Heimspiele für alle Fans, bei denen die Tickets jeweils per Losverfahren vergeben werden. In der Premierensaison von „Fortuna für alle“ waren es drei Freispiele, in der laufenden Spielzeit sind es vier. Perspektivisch ist nicht ausgeschlossen, dass Anhänger*innen alle 17 Liga-Heimspiele der Düsseldorfer kostenfrei besuchen können.
- Auch unabhängig vom gescheiterten Investorenprozess der Deutschen Fußball Liga in diesem Jahr sind die Fortuna-Manager um ihren Vorstandsvorsitzenden Alexander Jobst davon überzeugt, dass das Wachstum von herkömmlichen Geschäftszweigen wie Ticketing, Hospitality, Sponsoring und Medien im Profifußball endlich ist. „Fortuna für alle“ ist dementsprechend auch als eine Antwort auf das finanzielle Rattenrennen im Fußball-Business zu verstehen. Das Konzept soll dabei den Weg zu neuem Wachstum ebnen, ohne externes Investoren-Geld aufzunehmen. Anders als bei den meisten Erst- und Zweitligisten setzen die Düsseldorfer auch künftig auf die Rechtsform eingetragener Verein, sprich: Sie gliedern ihren Profispielbetrieb nicht in eine eigenständige Gesellschaft wie eine GmbH oder AG aus. Stattdessen finanzieren große Partner aus der Wirtschaft wie Hewlett Packard Enterprise und die Targobank mit millionenschweren Investments das Konzept „Fortuna für alle“ und profitieren im Umkehrschluss von Leistungen, die weit über das klassische Sponsoring hinausgehen.
- Die auf neuartige Weise erzielten Sponsoring-Einnahmen werden nach klaren Leitplanken verwendet. Neben Investitionen in den Profikader sollen 20 Prozent in den Nachwuchsbereich und den Frauenfußball gehen. Auch die digitale Infrastruktur und die Arena sollen mit 20 Prozent profitieren. Mit zehn Prozent der neu eingeworbenen Mittel will der Verein den Düsseldorfer Breitensport fördern und sich bei Nachhaltigkeitsprojekten beispielsweise von der Initiative Common Goal engagieren.
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