Zwei Tage – und ein starkes Signal für die Zukunft von KI im Sport

Über 70 Mitglieder, zwei intensive Tage und jede Menge konkrete KI-Praxis: Der erste AI Sports Summit Members Only hat gezeigt, wie der Austausch über KI im Sportbusiness heute aussehen muss.

Inhaltlich zeigte sich schnell, wie stark sich die Perspektive auf KI in den vergangenen Monaten verändert hat. Es ging nicht mehr nur darum, Tools auszuprobieren oder Potenziale zu erkennen. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Frage, wie KI sinnvoll, verantwortungsvoll und wirksam in Organisationen integriert werden kann.

 
Linus Lebugle (Head of Business Development, VfL Wolfsburg) brachte diese Entwicklung prägnant auf den Punkt: „Damals ging es um das Thema KI verstehen, was ist das eigentlich, was kann man da wirklich damit machen? Und heute geht es um Verantwortung. Verantwortung für Daten, Verantwortung für Mitarbeitende, Verantwortung für sinnvoll eingesetztes Budget und auch dafür, eine Organisation auf die Zukunft vorzubereiten.“ 
 

Diese Verschiebung war in vielen Sessions spürbar. Erfolgreiche KI-Integration wurde nicht als reine Tool-Entscheidung diskutiert, sondern als Zusammenspiel aus Leadership, Prozessen, Datenqualität und Change. Clubs, Verbände und Unternehmen stehen dabei vor ähnlichen Fragen: Welche Use Cases sollten priorisiert werden? Welche Lösungen schaffen tatsächlich Mehrwert? Und wie lässt sich KI so in der Organisation verankern, dass daraus mehr entsteht als ein isoliertes Innovationsprojekt?

Von Neugier zu Verantwortung

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Zwei Tage, mehr als 70 Teilnehmende und eine zentrale Frage:
Wie wird KI im Sport wirklich wirksam?

 

Am 24. und 25. Juni fand erstmals der AI Sports Summit Members Only 2026 mit mehr als 70 Teilnehmende statt. Schon in den ersten Gesprächen wurde deutlich: Das Format trifft einen konkreten Bedarf in der Branche – den Wunsch nach einem fokussierten, vertrauensvollen und praxisnahen Austausch zu KI im Sport.

 

Der von Transform Sports veranstaltete Summit war daher bewusst anders angelegt als eine klassische Konferenz. Weniger Bühne, mehr Dialog. Weniger Frontalprogramm, mehr Arbeit an echten Fragestellungen. Von Beginn an stand der Austausch im Mittelpunkt und genau das prägte die Atmosphäre der beiden Tage.

 

Wie es gleich zu Beginn von unserem Gründer und Geschäftsführer Philipp Klotz treffend hieß: „,Es ist uns wichtig, Zeit miteinander zu verbringen, uns auszutauschen, Interaktion und Dialog zu suchen.“

Praxisnaher Austausch zu echten Anwendungsfällen

Ein Highlight der zwei Tage waren zweifelsohne die Breakout-Sessions. Im Mittelpunkt standen hierbei konkrete Anwendungsfälle aus dem Alltag von Clubs, Verbänden und Unternehmen – von Sponsoring und CRM über E-Commerce und Content bis hin zu Datenstrategie, Governance und Performance.

 

Gerade diese Nähe zur Praxis machte deutlich: KI wird im Sport nicht durch einzelne Tools relevant, sondern durch die Fähigkeit, die richtigen Probleme zu identifizieren, passende Lösungen zu bewerten und neue Arbeitsweisen nachhaltig in Teams zu verankern.

Daten, Prozesse und Governance als Grundlage

Neben konkreten Anwendungen in den Sportorganisationen und Tool-Fragen spielte in den Breakouts insbesondere ein Thema die zentrale Rolle: die Grundlagenarbeit. Viele Beiträge in den Breakouts machten deutlich, dass KI nur dann nachhaltig Wirkung entfalten kann, wenn Datenstrukturen, Prozesse und Governance mitgedacht werden.

 

Besonders klar wurde das in der Breakout-Session rund um Datenstrategie und Zentralisierung. Dort wurde mehrfach betont, dass eine saubere, konsolidierte Datenbasis die Voraussetzung für sinnvolle KI-Anwendungen ist – von Churn Prediction über Fan Intelligence bis hin zu kommerziellen Potenzialen im CRM und Ticketing.

 

Ebenso wurde sichtbar, dass mit zunehmender Nutzung auch Fragen zu Datenschutz, Qualitätskontrolle, Verantwortlichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen wichtiger werden. Der Tenor dabei war klar: Governance soll Innovation nicht verhindern, sondern handhabbar machen.

Co-Creation Labs: vom Austausch ins Tun

Mit dem Co-Creation Lab wurde der Anspruch an neue Format direkt praktisch. In kleinen Gruppen arbeiteten die Teilnehmenden an eigenen Fragestellungen aus dem Schnittfeld von KI und Sport – offen, kollaborativ und ohne starre Vorgaben.

Nicht das perfekte Ergebnis stand im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Weiterdenken, Testen und Entwickeln erster Ansätze. Genau dadurch entstand der Raum, in dem aus Austausch konkrete Impulse für die eigene Organisation werden konnten.

„Erfolg zeigt sich vier Wochen später.“

Der Satz bringt auf den Punkt, was viele Mitglieder beschäftigt: Nicht das Event selbst ist entscheidend, sondern was danach in den Organisationen passiert.

 

Dass mehr als die Hälfte der Mitglieder des AI Sports Networks vor Ort war, zeigt deutlich, wie relevant dieser Austausch für die Branche geworden ist. Der AI Sports Summit Members Only hat nicht nur den Status quo sichtbar gemacht, sondern auch unterstrichen, wie viel Potenzial in einem kuratierten Netzwerk liegt, das Wissen, Praxis und Perspektiven zusammenbringt.

 

Die erste Ausgabe war damit mehr als eine gelungene Premiere. Sie war ein klares Signal für die Weiterentwicklung des Netzwerks – und für die Rolle, die KI im Sportbusiness künftig spielen wird.

Das AI Sports Network auf einem Blick

Das AI Sports Network ist ein exklusives Membership-Programm für Sportorganisationen (Clubs, Ligen, Verbände), die Künstliche Intelligenz operativ und strategisch nutzen wollen. Wir bieten Business-Insights, helfen bei Tool-Entscheidungen und schaffen einen geschützten Raum zum Austausch.

 

Die Sportwelt steht vor einem fundamentalen Wandel. Künstliche Intelligenz verändert Prozesse, Geschäftsmodelle und Fan-Erlebnisse. Doch: Wer das Thema ziellos angeht, riskiert viel. Wir glauben an einen anderen Weg: Strategisch. Vernetzt. Umsetzungsorientiert.

 

Unser Netzwerk ist entstanden, um führende Köpfe im Sport dabei zu unterstützen, diesen Wandel aktiv, verantwortungsvoll und wirksam zu gestalten – gemeinsam mit anderen, die vor denselben Fragen stehen.