Erfolgreicher Launch einer Digital-Community für den deutschen Sport

Beim Auftaktevent von „Transformers Only“ stand der Erfahrungsaustausch von Vereinen, Verbänden und Ligen zu allen Themen der digitalen Transformation im Mittelpunkt.

Diese 27 Sportorganisationen waren beim ersten Mal mit dabei!

 

Aber stimmt auch nur halb, denn alle Breakout-Sessions samt Thesen finden sich auch in der App wieder – und können hier übrigens von allen Teilnehmenden der Veranstaltung weiterhin diskutiert werden. Da auch außerhalb von Events reger Austauschbedarf herrscht – so zumindest gleichermaßen unsere These und Hoffnung – wollen wir die App künftig immer weiter als digitalen Anlaufpunkt der Transformers Only Community etablieren. Und klar: Wir werden unseren Teil dazu beitragen, Bugs beseitigen und die bisherige kurz vor knapp gelaunchte Beta-Version permanent verbessern – versprochen!

 

Next stop …

 

Zwei Dinge sind uns zusammenfassend von unserem Premierenevent besonders in Erinnerung geblieben:

 

• Ob auf der Bühne, beim Networking oder in den Breakout-Sessions: Wo man auch hinguckte herrschte reger Austausch, ein cooler dialogorientierter Spirit und eine tolle Energie!

 

• Diversität, Fehlerkultur, (digitale) Transformation – in allen Bereichen liegt viel Arbeit vor uns allen. Also packen wir es gemeinsam an!

 

Next stop: Allianz Arena, München.

 

Bist du dabei?

Rege Diskussionen zwischen den Teilnehmenden bei der Breakout-Session

Noch unkonventioneller ging es zwischen den einzelnen Bühnenslots zu. Hier konnten die Teilnehmenden nicht nur neue Technologien von unseren Partnern live erleben – Shoutout an dieser Stelle an unsere Startup- und Technologie-Partner Adesso, Bluecode, Clubee, EIG / Econ, Fansea, Multiball, OMG Sports, Unidy, Unyfy – sondern es gab auch ausgiebig Zeit für den gepflegten analogen Austausch. Sei es nach spontaner Begegnung oder via vorheriger Termin-Buchung über die Transformers Only-App.

Miteinander reden, voneinander lernen, gemeinsam wachsen: Diese Grundideen von „Transformers Only“ schlagen am Ende im Zweifel auch jedes Digitalisierungsdetail. Beispiel: Breakout-Sessions.

In sechs verschiedenen Slots à 45 Minuten wurden aktuell relevante Digitalisierungsthemen offen diskutiert und Fachwissen geteilt. Es ging unter anderem um App, Web3 & Community, Data-Ownership & CRM sowie um Payment & Loyalty. Unsere diversen vorbereiteten inhaltlichen Thesen, um den Dialog zu schüren, haben wir dabei unkonventioneller Weise auf ein gutes altes Flipchart geschrieben. Quasi unsere Interpretation einer guten Mischung aus Tradition und Moderne.

Miteinander reden, voneinander lernen, gemeinsam wachsen

 
Anna Hoenika (Eintracht Frankfurt), Vanessa Hagge (Deutsche Golf Sport) und Trisha Jürgens (EURO 2024 Hospitality Experience) (v.l.n.r) im Gespräch mit Henning Eberhardt über ihre Erfahrungen in diversen und crossfunktionalen Teams

Bei so viel Transparenz und gelebter Fehlerkultur sollte man nicht die Dinge vergessen zu betonen, die gut funktionieren. Stellvertretend dafür stellte Robin Schulz vom VfL Wolfsburg in einem knackigen Case vor, wie die „Wölfe“ mit ihrer neuen VIP-Ticketing-App „VfL Connect“ interne Aufwände im Vergleich zur vorherigen Lösung drastisch senkten, den Komfort für ihre Kunden deutlich erhöhten und gleichzeitig Vermarktungserlöse ankurbeln konnten.

Augenöffnend und lehrreich zugleich waren auch die beiden Impulsvorträge zum Zukunftsthema Generative AI: Während Björn Rosenthal exklusive Einblicke in die KI-gestützte Content-Automation der DFL Digital Sports gewährte, inspirierte Jan Wiechmann mit seinem sportfremden, aber dafür umso leidenschaftlicher vorgetragenen Case über künstliche Intelligenz als Gamechanger in der Content-Produktion von Kinderbüchern. Jans Kernbotschaft: „KI ermöglicht die autarke, kosteneffiziente Content-Produktion, reduziert Content-Kosten um 95 Prozent und steigert sowohl die Quantität als auch die Qualität.“ Unser Fazit: Tue Gutes – und rede darüber, damit die Chancen der digitalen Transformation immer mehr Menschen und vor allem auch Entscheider im Sport begeistern!

Dass Transformation weit mehr als nur Technologie und Digitalisierung bedeutet, davon können drei ambitionierte Transformerinnen ein Lied singen. Auf unserer Bühne berichteten Trisha Jürgens (EURO 2024 Hospitality Experience), Anna Hoenika (Eintracht Frankfurt) und Vanessa Hagge (Deutsche Golf Sport) über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit in diversen und crossfunktionalen Teams. Bitte mehr davon!

 

Transformers Only: Erfolgreichen Bestcases eine Bühne geben!

Eine Menge gelernt hat in den vergangenen Jahren auch „Lilien“-Geschäftsführer Martin Kowalewski. Bei „Transformers Only“ war er sich nicht zu schade, seine persönlichen Digitalisierungs-Fuckups auf offener Bühne zu teilen. That’s the spirit – Fußball ist ein Fehlersport, Transformation auch, daher lasst uns darüber reden!

Patrick Fischer Co-CEO von Onefootball) beim TRANSFORMERS ONLY Event in Darmstadt

„Not another Conference“ war das Motto des Auftaktevents und bedeutete zunächst mal nicht, dass wir gänzlich auf Speakerinnen und Speaker verzichtet haben. Doch wir wollten Menschen und ihre Themen auf der Bühne bewusst dosieren, etwas anders ausrichten und mit einem Schuss Inspiration von außen garnieren.

So berichtete Onefootball-CEO Patrick Fischer schonungslos, demütig und selbstkritisch vom kräftezerrenden Turnaround der digitalen Sportplattform, die nach einer folgenschweren Ausflug ins NFT-Business nur um Haaresbreite der Insolvenz entgehen konnte. Wie hart die Einschnitte waren, zeigen die nackten Zahlen: Das Onefootball-Team wurde von 600 auf 250 Mitarbeitende zusammengeschrumpft, während jeder einzelne der gut 50 bis 60 Bestandsverträge mit Sportrechtehaltern im Bereich NFT nachverhandelt werden musste.

Fischers Erzählungen hätten durchaus das Prädikat Fuckup-Talk verdient gehabt. Kein Label übrigens, auf das der Onefootball-Chef in irgendeiner Weise stolz gewesen wäre, aber im Rückblick haben er und sein Team in den vergangenen 1,5 Jahren aus den gemachten strategischen Fehlern auch eine Menge fürs (Berufs)leben gelernt.

Fuckups vom Feinsten – that’s the spirit!

Beim Auftaktevent von „Transformers Only“ stand der Erfahrungsaustausch von Vereinen, Verbänden und Ligen zu allen Themen der digitalen Transformation im Mittelpunkt. 100 Teilnehmer kamen zur Premiere nach Darmstadt. Weitere Events und der Aufbau einer Digital-Community für den Sport sollen folgen. Ein Erfahrungsbericht vom Darmstädter Böllenfalltor.

Ungläubige Gesichter gab es massenweise schon im Eingangsbereich. Dabei sollte man doch meinen, dass im Sportbusiness tätige Macherinnen und Macher die Stadien der 18 Fußball-Erstligisten ausnahmslos kennen. Im Falle des Darmstädter Böllenfalltors stimmt diese Annahme allerdings ganz und gar nicht.

Geschätzte zehn Prozent unserer rund 100 Teilnehmenden waren nach eigenen Angaben zuvor schon einmal im Wohnzimmer der „Lilien“ gewesen. Die anderen 90 Prozent waren positiv überrascht vom fußballromantischen Schmuckkästchen, das sich der SV Darmstadt 1898 da hingestellt hat: die Nähe der Fans zum Spielfeld, Stehränge entlang der Gegengerade und vor allem eine beeindruckend gut abgestimmte Mischung aus Tradition und Moderne in den VIP-Bereichen. Kompliment an die Darmstädter um ihre Geschäftsführer Michael Weilguny und Martin Kowalewski sowie deren Teams dahinter – so viel Zeit muss sein. Und jetzt direkt rein in unser kleines Event-Recap.

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